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| Allgemeine News » Nvidia: GeForce GTX 480 ab 29. März lieferbar |
Nvidia: GeForce GTX 480 ab 29. März lieferbar
05.03.2010 - 02:17 von GK27
Nvidia hat auf der CeBIT in Hannover bestätigt, dass die GeForce GTX 480 auf Basis des neuen Grafikchips Fermi/GT100 ab dem 29. März erhältlich sein wird. Wann das kleinere Schwestermodell GTX 470 erscheint, wurde nicht angekündigt.
Der Produktmanager Andrew Faer nannte den Termin während einer Präsentation. Ab diesem Tag sollen die Nvidia-Partner die Grafikkarte bei Onlinehändlern bestellen können.
Die neue Grafikkarte ist auch auf der Messe zu sehen, allerdings nur unter strenger Bewachung. Sie sind unter anderem in Rechnern von Asus verbaut. Angaben zur Leistungsfähigkeit des neuen Spitzenmodells machte Nvidia bislang nicht.
Nvidia lässt sich sehr viel Zeit mit der Einführung der ersten DirectX-11-Grafikkarten, was vor allem an den anfänglichen Produktionsproblemen liegen dürfte. Zwar hat Nvidia auf der CES in Las Vegas bereits die Architektur erläutert, allerdings machte man noch keine Angaben zur Spieleleistung. So wird die GeForce GTX 480 als Spitzenmodell mit 512 Shader-Kernen und 64 Textureinheiten arbeiten. Die GTX 470 besitzt 448 Rechenkerne und ist damit etwas langsamer und günstiger.
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| Allgemeine News » IW/Activision - West und Zampella schlagen zurück! |
IW/Activision - West und Zampella schlagen zurück!
05.03.2010 - 00:51 von GK27
Nun ist es offiziell: Kotaku liegen Scans der Klageschrift Wests und Zampellas gegen Activision vor . Die ersten Blätter bis zur Nummer 21 sind relativ uninteressant, beschreiben diese Punkte allgemeine Fakten zu IW, Call of Duty und die Geschäftsverhältnisse, in denen auch steht, dass Activision Infinity Ward für gerade einmal insgesamt 5 Millionen Dollar aufgekauft hat, was in Angesicht der Millardeneinnahmen geradezu lächerlich wirkt, so der Anwalt der beiden..
Ab Punkt 22 auf Seite 7 der Klageschrift wird es dann langsam interessant. So wurden Zampella und West von Activision um ein Sequel zu Call of Duty 4: Modern Warfare gebeten, dafür winkte eine Verlängerung des Arbeitsvertrages, welcher zu dem Zeitpunkt nur noch ein Jahr gültig war. West und Zampella waren selbstredend sofort einverstanden.
Jetzt aber wird es wirklich interessant: In Punkt 23 schildert der Anwalt, dass Activision trotz der Zusage, dass West und Zampella volle Freiheiten bei der Führung Infinity Wards als unabhängiges Entwicklerstudio haben, sich in den Entwicklungsablauf einmischte und Infinity Ward behinderte ihre eigenen Grundsätze für qualitativ hochwertige Games umzusetzen. Als Beispiel wird angeführt, dass Activision die Mitarbeiter Infinity Wards über aggressive Zeitlimits angewiesen hat die Spiele "in halsbrecherischer Geschwindigkeit" zu entwickeln. West und Zampella zeigten sich dabei besorgt, dass Activision offensichtlich Quantität über Qualität gestellt hat.
Ebenfalls hat Activision Infinity Ward angewiesen den Fokus allein auf Call of Duty Titel zu legen, statt auch nur an andere Titel zu denken. West und Zampella äußerten sich dem ebenfalls besorgt gegenüber und unterstellen Activision, bewusst das "ausbrennen" der Mitarbeiter Infinity Wards in Kauf zu nehmen. Des Weiteren wird angesprochen, dass trotz dem Activision ein Milliardengeschäft mit Call of Duty Titeln betreibt, die Mitarbeiter weitgehend leer ausgehen und nichts von dem Geld sehen.
In Punkt 24 wird dargelegt, dass zwischen Activision, Vince Zampella, Jason West und Mike Griffith ein "Memorandum of Understanding" (kurz "MOU", Absichtserklärung) geschlossen wurde, welches die Weiterbeschäftigung von West und Zampella bis 2011 sowie derer Ernennung zu Co-Leitern Infinity Wards regelt. In Punkt 25 der Klageschrift steht dann das geschrieben, was Activision durchaus Bauchschmerzen bereiten dürfte. Activision sprach West und Zampella im Rahmen des MOU zu, dass sie allein die kreative Leitung für Games inne haben, die Infinity Ward unter dem Brand "Modern Warfare" sowie Themen nach dem Vietnam, der nahen und fernen Zukunft entwickeln soll. Des Weiteren schließt das MOU die kommerzielle Veröffentlichung von solchen Titel ohne Wests und Zampellas Mitarbeit explizit aus. Auch regelt das Dokument die Zukunft nach Modern Warfare 2: So soll Infinity Ward von West und Zampella unabhängig weitergeführt werden und das Recht haben andere Titel als Call of Duty zu entwickeln. Und nicht zuletzt sichert das MOU Infinity Ward und deren Mitarbeitern zu angemessen am Umsatz beteiligt zu werden, teilweise in Form von Aktien, teilweise in Bar. Ebenso soll angemessen Geld fließen, wenn Fremd-Entwickler signifikant von Infinity Wards entwickelter Engine (die eigentlich ja immer noch auf der Quake 3 Engine basiert) gebrauch machen.
Besonders Prekär wird die ganze Story aber erst, wenn man sich Folgendes zu Gemüte führt: Die Vereinbarung zwischen Activision, Griffith, West und Zampella ("MOU") sollte am 15.11.2009 in Kraft treten. Geplant war laut MOU, dass Modern Warfare 2 am 15.11.2009 ausgeliefert werden sollte. Am 3.2.2010 leitete Activision eine Untersuchung gegen West und Zampella ein, wo, laut dem Klageschreiben unter Punkt 32 und den darauf folgenden Punkten, West und Zampella in einen dunklen, fensterlosen Konferenzraum sechs Stunden lang verhört wurden. Vorab wurden sie jedoch nicht über eine Ermittlung ausreichend unterrichtet.
Am 1.3.2010 wurde beiden dann das "Note of Discharge" mit den Begründungen für die Kündigung der Arbeitsverträge ausgesprochen. Hier sind allerdings auch Gründe niedergeschrieben, zu denen weder West, noch Zampella während den Anhörungen befragt wurden. Activision gab beiden lediglich 6 Stunden Zeit sich zur Sache zu äußern, doch Activision schien auf eine Antwort gar nicht erst warten zu wollen und veröffentlichte kurzerhand ebenfalls am 1.3. das SEC Form Annual Report (also den Geschäftsbericht des vergangenen Jahres), in dem West und Zampella entsprechend als gefeuert gebrandmarkt werden. Einen Tag später kündigt Activision neue Vertriebsstrategien für die Marke Call of Duty an. Am 31.3.2010 hätte Activision laut MOU für die Arbeiten an Modern Warfare 2 mit allen Konsequenzen zahlen müssen.
Ein Schelm, wer nun Böses dabei denkt.
Natürlich ist eine solche Klageschrift immer ziemlich einseitig, weswegen die Infos natürlich auch völlig wertlos da falsch sein können. Dennoch, ziemlich harter Tobak. Die nächsten Tage und Wochen werden sicherlich interessant werden - wir bleiben für euch am Ball.
UPDATE
Inzwischen hat auch Activisions CEO Bobby Kotick über einen Sprecher Stellung bezogen. Wie zu erwarten war, sieht er die Klage mit Gelassenheit und ohne Sorge, bezeichnet sie gar als "wertlos" und zeigt sich Enttäuscht von West und Zampella. Seit acht Jahren habe Activision West und Zampella finanziell unterstützt um Infinity Ward zu dem zu machen, was es heute ist: Ein professionelles und gesundes Unternehmen.
Activision nehme lediglich ihre Rechte wahr und wird die Marke Call of Duty, welche in ihrem Besitz ist, weiterführen.
Der Streitwert beläuft sich übrigends auf 36 Millionen Dollar, keine kleine Summe um die es sich zu streiten lohnt.
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| Allgemeine News » Infinity Ward - Activision schmeißt Jason West und Vince Zampella raus! |
Infinity Ward - Activision schmeißt Jason West und Vince Zampella raus!
03.03.2010 - 12:03 von GK27
Krach im Hause Activisions und Infinity Ward: Die beiden wichtigsten Köpfe Infinity Wards mussten rollen, Jason West (Präsident des Studios) und Vince Zampella (Studioleiter) sind offensichtlich von Activision kurzerhand gefeuert worden. Was genau geschehen ist, ist bisher noch nicht ganz klar, doch scheint Activision gerade ein kleines Machtspielchen zu treiben.
Was ist passiert? Es scheint, als gäbe es schon länger Zoff zwischen beiden Parteien. Laut einer kurzfristig erschienenen Mitteilung von Activision sind Ermittlungen gegen die beiden Chefs des Studios eingeleitet worden, weil sie sich nicht an Absprachen und Anweisungen von Activision gehalten haben. Am gestrigen Abend US-Zeit sollte ursprünglich ein Meeting stattfinden, welches diese Probleme ansprechen sollte. Stattdessen ist Activision laut diverser Quellen mit "Schlägertypen" einer Sicherheitsfirma vor dem Studio aufgetaucht, von West und Zampella fehlten jede Spur.
Während von Zampella aktuell noch kein Lebenszeichen existiert, welches bestätigt, dass auch er gehen musste, so hat sich Jason West in seinem Facebook- und LinkedIn-Profil zumindest leicht stichelnd gemeldet: "Jason West is drinking. Also, unemployed." Ebenso steht in seinem LinkedIn-Profil (welches nur für registrierte User einsehbar ist ) unter letzte Beschäftigungen: "President/Game Director/CCO/CTO Infinity Ward January 2001 – March 2010 (9 years 3 months)". Jason West und Vince Zampella haben im Jahr 2001 zusammen mit 20 anderen Entwicklern des Spiels "Medal of Honor: Allied Assault" das Studio Infinity Ward gegründet, welches sich den Respekt anderer Entwicklerstudios mit dem ersten Teil der Call of Duty Serie verdient hatte.
Aktuell scheint es selbst unter den Angestellten Infinity Wards entweder keine näheren Infos zu geben - oder sie haben einen Maulkorb verpasst bekommen. Infinity Wards Community Manager zumindest freut sich laut seinem Twittereintrag über die vielen Telefonate, Tweets und andere Nachrichten, weil er dann seinen geliebten Klingelton hören kann - doch nähere Infos zur Sache hat er nicht.
Inzwischen zeigen sich andere Entwickler aber auch solidarisch gegenüber West und Zampella: Tim Schafer, Entwickler von Brutal Legend, hatte seinerseits ebenfalls Krach mit Activision, sein Tweet zeigt deutlich , dass das aktuelle Vorgehen seitens Activision durchaus üblich zu sein scheint: "Getting mad at Activision for this kind of thing is like getting mad at an ape for throwing feces. It's just how the beast communicates.". Auch David Goldfarb vom Studio DICE, die heute in den USA ihr Battlefield: Bad Company 2 veröffentlichen, zeigt sich überaus deutlich solidarisch mit Infinity Ward: "It's true. ATVI has officially become Satan. Solidarity to IW people, this is some fucking bullshit."
Ob diese Situation etwas mit Modern Warfare 2 zu tun oder andere Gründe hat ist aktuell völlig unklar, es bleibt eine offizielle Stellungnahme abzuwarten.
UPDATE
Via G4TV ist mittlerweile zu erfahren, dass sich Bobby Kotick im Hause IW für ein Meeting blicken lässt. Einerseits, so die Quelle von G4TV, sollen die Infinity Ward Führung an diesem Meeting teilnehmen. Ein darauf folgendes Treffen soll dann die gesamte Belegschaft einbeziehen. Was besprochen wird, ist aktuell unklar, doch weiter Infos werden sicherlich folgen.
In einer kürzlich erschienenen allgemeinen Pressemittleilung teilt Activision nun mit, dass Vince Zampella und Jason West in der Tat gefeuert und durch Steve Pearce (Chief Technology Officer, Activision) und Steve Ackrich (Head Of Production, Activision) ersetzt werden. Unterdessen bekommt Infinity Ward immer mehr solidarische Tweets von Entwicklern. Johan Anderson und Alan Kerz (beide DICE) äußerten sich ebenfalls kritisch gegen Activisions Machtspielen
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| News CoD6 » ''Epic Fail'' des Jahres bei Steam zurückgeben? |
''Epic Fail'' des Jahres bei Steam zurückgeben?
11.02.2010 - 11:43 von GK27
Wie war es noch? Dreistigkeit siegt? Zumindest kann sich der User "flanders" als dreisten Glückspilz schimpfen. Er hat geschafft, was wohl kaum einer bisher (offiziell) geschafft haben dürfte. Es ist auch etwas abwegig, denn die Steam Nutzungsbedingungen zeigen eine eindeutige Sprache.
Es geht - wie sollte es anders sein - um Call of Duty: Modern Warfare 2. Dem Spiel, welches von vielen News- und Gameseiten als "Game des Jahres" betitelt (und damit zeigen, wie viel Ahnung sie haben), jedoch von den Spielern insbesondere der PC-Variante überwiegend verhasst und eher als "Epic Fail des Jahres 2009" bezeichnet wird. Der User "flanders" hatte, wie viele andere User auch, Probleme im MP zum spielen zu kommen. Gepeinigt von Verbindungsabbrüchen und -aufbaufehlern, andauernden Hostmigrationen bis hin zu unspielbar heftigen Lags wandte er sich an den Support von Steam, denn im Steamstore erwarb er das Spiel für satte 60 Euro.
Die Begründung flanders: "Das Spiel erfüllt in keinster Weise die beworbenen Möglichkeiten. (...) Somit möchte ich mein Spiel gerne zurückgeben". Wer allerdings erwartet, dass Steam der Reklamation ohne Murren und Knurren nachkommt, der irrt, denn laut dem Steam Nutzungsvertrag ist ein Umtausch bzw. eine Rückgabe des Spiels oder Rückzahlung eines gezahlten Entgeldes ausgeschlossen:
Zitat AGB Steamstore
"4 B. Belastungen Ihrer Kreditkarte
ALLE GEBÜHREN FÜR STEAM SIND IM VORAUS ZAHLBAR UND SIND WEDER GANZ NOCH TEILWEISE RÜCKZAHLBAR.
[Anm.: Wie PJG in den Kommentaren korrekt festhält, gilt der vorher zitierte Absatz 3.C für Non-Software]
Doch flanders pocht vehement auf sein Recht auf Vertragserfüllung. Dennoch verweist der Steam-Support erstmal mehrfach auf den technischen Support von Activision, denn Steam stellt klipp und klar fest, dass sie nur die Spiele anderer verkaufen, nicht jedoch für deren Support zuständig sind. Das ist soweit rechtens, allerdings wurde der Kaufvertrag auf Basis des Steam Nutzungsvertrages geschlossen, nicht mit Activision. Allerdings gelten in aller Regel die gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem der Verkäufer seinen Hauptsitz hat. Der Hauptsitz von Valve ist in Bellevue in der Nähe von Redmond (bekannt durch Microsoft) und Seattle im US-Bundesstaat Washington.
Zurück nach Deutschland. Ein Kaufvertrag bindet den Verkäufer an die in Deutschland geltende Bringschuld: Funktioniert eine Ware nicht wie beworben (Defekt der Ware), hat der Käufer online wie offline das Recht auf Reparatur und Umtausch. Als allerletzte Maßnahme, nach maximal dreifach fehlgeschlagenem Versuch der Reparatur (inkl. Reparatur von bereits umgetauschter Ware), hat der Käufer das Recht auf eine Rückerstattung des Kaufbetrages und unter Umständen gar Schadenersatzanspruch. Flanders begründete die Rückgabe mit einem Defekt der Software, da er sie in wichtigen Punkten nicht nutzen kann - dem Multiplayer-Part. Da bei "Defekten" einer Software sicherlich ein Umtausch ebenso keinen Sinn macht wie eine Einsendung zur Reparatur (denn Steam hat die Software nicht erstellt, hier ist Activision gegenüber Steam in der Bringschuld), bleibt theoretisch nur die Rückerstattung.
Obwohl wir an dieser Stelle sicherlich keine Garantie auf 100 prozentige Richtigkeit auf die hier dargelegte Rechtslage geben und auch nicht verantwortlich gemacht werden können, sollten die hier dargelegten Infos nicht stimmen, so ist dies die einzig logische Erklärung, warum Steam dem von flanders ausgeübten Druck letztlich doch nachgegeben hat.
Hartnäckigkeit und eine gute Portion Dreistigkeit können sich also durchaus auszahlen, wie man am Beispiel "flanders" sehen kann. Glückwunsch!
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| Allgemeine News » Microsoft bestätigt 17 Jahre alte Lücke in Windows |
Microsoft bestätigt 17 Jahre alte Lücke in Windows
22.01.2010 - 09:24 von GK27
Nachdem wir gestern über eine 17 Jahre alte Sicherheitslücke in Windows berichteten, hat Microsoft das Problem heute bestätigt und ein Security Advisory veröffentlicht. Zudem wurde ein Patch angekündigt.
Im offiziellen Blog des Microsoft Security Response Center schreibt Jerry Bryant , dass man derzeit keine Informationen über die Ausnutzung der Sicherheitslücke vorliegen hat. Zudem stuft man sie als weniger gefährlich ein, da der Angreifer bereits gültige Zugangsdaten für einen Rechner benötigt, um sich Administratorrechte zu verschaffen.
Dennoch arbeitet man gemeinsam mit Partnern an einem Sicherheitsupdate. Es wird nicht ausgeschlossen, dass dieser Patch außer der Reihe veröffentlicht wird, also nicht an einem Patch-Day. Wann mit dem Software-Flicken zu rechnen ist, wurde nicht mitgeteilt.
Die Sicherheitslücke befindet sich in der 1993 eingeführten Virtual DOS Machine (VDM), mit der 16Bit-Anwendungen ausgeführt werden können. Die Lücke wurde vom Google-Entwickler Tavis Ormandy entdeckt. Der von ihm veröffentlichte Exploit öffnet eine Eingabeaufforderung, in der man Befehle mit Systemrechten ausführen kann, obwohl man als Nutzer mit eingeschränkten Rechten angemeldet ist.
Der Exploit funktioniert unter Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008 und Windows 7, allerdings nur in der 32Bit-Edition. Bereits im letzten Sommer hatte Ormandy Microsoft über das Problem informiert, bislang passierte allerdings nichts. Da man das Problem auf einfache Art und Weise beseitigen kann, veröffentlichte er gestern den Exploit. Dies hat Microsoft dazu bewegt, nun doch aktiv auf die Bedrohung zu reagieren.
Um die Sicherheitslücke zu umgehen, bis Microsoft einen Patch veröffentlicht, muss der Support für 16Bit-Anwendungen deaktiviert werden. Die entsprechende Option findet man im Gruppenrichtlinieneditor unter Computerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Windows-Komponenten/Anwendungskompatibilität. Dort muss "Zugriff auf 16-Bit-Anwendungen verhindern" aktiviert werden.
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